Signale
Ein Signal ist die grundlegende Dateneinheit in ScryLab. Es beschreibt einen Messverlauf vollständig: Werte, Zeitstempel, Einheiten und einen Namen gehören zusammen und werden gemeinsam verwaltet. So lässt sich ein Signal per Drag & Drop direkt in einen Plot ziehen – ScryLab weiß bereits, was auf welcher Achse dargestellt werden soll.
Aufbau eines Signals
Jedes Signal besteht aus bis zu drei Datenachsen:
| Achse | Bedeutung | Erforderlich |
|---|---|---|
y | Amplitude oder ein anderer Messwert | Ja |
x | Zeit, Frequenz, Amplitude oder ein anderer Referenzwert | Nein – wird automatisch als Index generiert |
z | Dritte Dimension – für Verlaufslinien oder Spektrogramme | Nein |
Die Z-Achse erweitert ein Signal um eine dritte Dimension: als 1D-Array (gleiche Länge wie x und y) entsteht eine farbcodierte Verlaufslinie, als 2D-Matrix (Shape: [len(y), len(x)]) ein Spektrogramm oder eine Heatmap.
Source Signals und Signal-Instanzen
Signale, die direkt in einer Datenquelle gespeichert sind, heißen Source Signals. Wird ein Source Signal in einen Plot oder den Workspace gezogen, entsteht eine Signal-Instanz – eine Referenz auf das Originalsignal, die erst bei Bedarf Daten lädt. Signal-Instanzen können unabhängig voneinander mit Operationen versehen werden, ohne die Quelldaten zu verändern.
Änderungen am Source Signal (umbenennen, löschen) wirken sich automatisch auf alle darauf basierenden Signal-Instanzen aus.
Jedes Signal kann zusätzlich einen Anzeigenamen tragen – einen kürzeren Alias für die Darstellung in der GUI, ohne Einfluss auf Referenzen oder Daten.